Warum es wichtig ist was du denkst

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Wenn dich jemand fragen würde, in welchen Lebensbereichen du derzeit lebst, was würdest du antworten? Vermutlich würdest du den Arbeitsbereich nennen, den Bereich von Beziehungen und Freundschaften , die Partnerschaft, deine Wohnung oder dein Haus, die Gegend in der du wohnst.

Der wichtigste Bereich jedoch, ist der deiner Gedanken. In Gedanken ist vieles möglich oder auch unmöglich. Jeder hat die Wahl, denn was wir denken, das ist unsere Entscheidung.  Dass Gedanken einen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, zeigt der bekannte Placebo Effekt. In Versuchen wurde nachgewiesen, dass Medikamente ohne Wirkstoffe wirken können. Die Probanden wurden nicht darüber informiert, dass in dem Medikament keine Wirkstoffe enthalten sind. Dadurch haben sie nicht an dem Medikament gezweifelt, und waren davon überzeugt, dass die Tabletten wirken.

Gedanken kann man nicht sehen oder anfassen, trotzdem bestehen sie durchaus nicht aus Luft. Ihre Entstehung geht mit messbaren Stoffwechselprozessen einher. Im Durchschnitt denkt der Mensch ca. 70.000 Gedanken pro Tag. Davon sind nur etwa 3% positiv und aufbauend. Die gute Nachricht ist, das kannst du für dich ändern. Der erste Schritt dahin ist, sich bewusst zu werden, was man so den ganzen Tag über denkt.
An einem Beispiel aus dem beruflichen Alltag kann man verstehen, dass Gedanken zunächst für Empfindungen sorgen. Daraus entsteht Verhalten und daraus wiederum ergeben sich Resultate. Wenn zum Beispiel das letzte Gespräch mit dem Chef nichts so gut war, kann diese Erfahrung zu Gedanken wie „ Das nächste Gespräch wird bestimmt wieder stressig, der hat was gegen mich „ führen. Bewusst übertreibe ich etwas, doch es kann sein, dass man fortan gedankliche Beweise dafür sammelt. „ Ich werde benachteiligt, gerade hat der mich ganz böse angeschaut „ Diese Gedanken haben einen negativen Einfluss auf die eigene Körperhaltung und die eigene Ausstrahlung.
Die Körperhaltung wird zusammengezogen und klein und im nächsten Gespräch mit dem Chef wird es sicher nicht besser laufen. Ein Resultat könnte sein, dass man dieser Person weniger zutraut, also buchstäblich einen falschen Eindruck bekommt. Umgekehrt trägt eine positive, optimistische Einstellung wie „ Ich kann das, das Gespräch wird gut „ dazu bei, mit aufrechter Haltung durch den Tag und in das Gespräch zu gehen. Das macht gute Laune, die Ausstrahlung ändert sich und dadurch werden bessere Resultate erzielt. Mit deinen Gedanken und Überzeugungen kannst du deine Lebensqualität beeinflussen.

Ein positiver Tagesbeginn
Oft beginnt das Gedankenkarussell schon morgens nach dem Aufwachen. Gedanken daran, was heute alles anliegt und getan werden soll, lassen den Tag schon hektisch beginnen.
Probiere einfach mal aus, wie sich dein Tag verändert, wenn du bewusst die ersten Gedanken des Tages auf etwas Positives lenkst. Du kannst an etwas Schönes denken, etwas das dir Kraft gibt. Vielleicht an den letzten Urlaub. Und wenn dabei Bilder entstehen, macht das gar nichts, ganz im Gegenteil. Visualisieren, Imaginieren ist die zweite wichtige innere Kraftquelle.
Wenn du magst, dann nimm den folgenden Text als Anregung:
„Denke jeden Tag beim Aufstehen: Ich bin glücklich, dass ich heute aufgewacht bin. Ich bin am Leben. Ich habe ein kostbares menschliches Leben und werde es nicht vergeuden. Ich werde meine ganze Energie dazu nutzen, mich persönlich weiterzuentwickeln, mein Herz anderen gegenüber zu öffnen“.
Dalai Lama
Veränderung beginnt in dir

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